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Karpaltunnelsyndrom:

Beschwerden bei einem Karpaltunnelsyndrom

Ursachen des Karpaltunnelsyndroms

Abklärung bei Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndrom

Behandlung ohne Operation

Behandlung mit Operation

Allgemein:

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Dr. Learmont, Erstbeschreiber des Karpaltunnelesyndroms

1932 wurde von Dr. Learmont in den USA das Karpaltunnelsyndrom zum ersten Male beschrieben und operiert. In den folgenden Jahrzehnten galt es als eine typische Erkrankung der Frau in den Wechseljahren. Zunehmend tritt jedoch das Karpaltunnelsyndrom auch bei Männern und bei jungen Patienten auf. Veränderungen der Lebensgewohnheiten und bei der Arbeit scheinen hierbei eine wichtige Rolle zu spielen.

Verändert hat sich auch die Abklärung bei Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndrom. Zuerst verliess der Arzt sich alleine auf die Befragung und seine Untersuchung des Patienten. Nach den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts gewann die Messung der Leitfähigkeit des Nerven durch den Neurologen zunehmende Bedeutung. Heute erlaubt das Ausmessen des erkrankten Nerven mittels Ultraschall die Diagnose eines Karpaltunnelsyndroms.

Auch die Behandlung des Karpaltunnelsyndroms hat seit seiner Entdeckung einen wechselnden Verlauf erlebt. Zu Beginn liessen sich die Chirurgen nur schwer davon überzeugen, dass eine Operation die ideale Behandlung dieser Erkrankung ist. Es folgte eine Zeit, in welcher die Indikation zur Operation eher grosszügig gestellt wurde. Heute scheint es angebracht vor einer Operation zunächst nach den Ursachen des Karpaltunnelsyndroms zu suchen und diese wenn möglich auszuschalten oder zu behandeln.

Die ersten Operationen des Karpaltunnelsyndroms wurden von kleinen Schnitten aus durchgeführt. Diese Schnitte wurden in den folgenden Jahrzehnten immer grösser. Auf dem Höhepunkt dieser Entwicklung wurden am erkrankten Nerven selbst Manipulationen vorgenommen. Seit einigen Jahren hat sich die Entwicklung umgekehrt und die Schnitte wurden wieder kleiner bis hin zur vollständig geschlossenen (endoskopischen) Operation.