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Karpaltunnelsyndrom:

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Kortison bekämpft Entzündungen und damit die Schwellungen, welche mit diesen Entzündungen einhergehen. Beim Karpaltunnelsyndrom kann das Kortison die entzündeten und verdickten Sehnenhüllen abschwellen lassen. Dadurch verringert sich der Druck im Karpalkanal und der Mittelnerv kann sich erholen. Von einer direkten Wirkung dieses Medikamentes auf den Nerven ist nichts bekannt.

Daher ist der Einsatz von Kortison vor allem bei akuten Beschwerden sinnvoll.
Bei einem lange bestehenden, chronischen Karpaltunnelsyndrom ist es wenig sinnvoll die Entzündung der Sehnenhüllen zu bekämpfen und diese Sehnen danach erneut zu überlasteten. Vor dem Einsatz des Kortisons ist es daher unerlässlich, den Grund für die Überlastung der Sehnen zu suchen und auszuschalten oder zumindest zu reduzieren.

Kortisoninfiltrationen sollten nur ein einziges Mal vorgenommen werden. Bei wiederholten Anwendungen dieser Substanz steigt das Risiko von Nebenwirkungen. Dies sind in erster Linie Infektionen oder Ablagerungen von Kortisonresten im Karpalkanal.

Es ist heute möglich das Kortison unter Ultraschallkontrolle zu infiltrieren. Dabei sieht der Arzt genau, wo seine Nadel liegt und wohin sich das Medikament ausbreitet. Dadurch kann die Menge des Kortisons verringert werden und eine versehentliche Infiltration an einem ungewollten Ort, zum Beispiel im Mittelnerven selbst, wird so sicherer vermieden.