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Arthrose : Ein wenig Geschichte!

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Der Knorpelbelag in unseren Gelenken hat nur eine begrenzte Lebensdauer. Durch die Belastung im täglichen Leben nutzt er sich im Laufe der Jahre immer mehr ab. Diesen, an sich natürlichen Vorgang, bezeichnen wir als Arthrose. Knorpel kann nicht nachwachsen und er kann einen Schaden nicht reparieren. Das unterscheidet ihn von anderen Körpergeweben wie Knochen, Muskel, Fettgewebe oder Haut.

In den Fingergelenken beträgt die Knorpeldicke (im Schema rechts rot dargestellt) bei Geburt zwischen 1,5 und 2 mm. Bis zum 50. Lebensjahr bleibt davon in den meisten Fällen weniger als 1 mm übrig. Je nach Erbanlage und mechanischer Belastung kann der Knorpel jedoch dann bereits auch deutlich dünner sein. Zusätzliche Faktoren (Ernährung, allgemeine Erkrankungen, Schadstoffe, Unfälle, chronische Fehlbelastung etc.) können den Knorpelabbau beschleunigen. Die Knorpeldicke ist jedoch kein Mass für die Beschwerden welche die Arthrose dem Patienten bereitet.

Man kann den Gelenksknorpel in gewisser Hinsicht mit dem Profil eines Autoreifen vergleichen. Dieses nützt sich je nach Gummiqualität, Belastung und Witterungsbedingungen unterschiedlich rasch ab. Aber auch einen weitgehend abgenutzten Reifen kann man noch benutzen, man muss nur langsam fahren.